Lektion 2
Kamerabewegungen erklärt
Die Kamera ist dein Erzähler. Jede Bewegung sagt etwas anderes: Nähe, Überblick, Schreck oder Staunen.
Eine Bewegung je Clip
Fünf Sekunden reichen für genau eine Kamerabewegung. Zwei gegensätzliche („Zoom heran, dann Drohnenflug“) enden oft im Durcheinander.
Tempo mitsagen
„Langsam“, „schnell“ oder „in einem Ruck“ ändert die Wirkung stärker als du denkst.
Jede Skizze zeigt die Bewegung auf einem Standbild – so sieht man, was die Kamera tut.
BewegungsskizzeKI-BildFeste KameraRuhe – das Motiv trägt allein.
BewegungsskizzeSchwenkZeigt, was nebenan passiert.
BewegungsskizzeNeigenVon unten nach oben: Größe, Staunen.
BewegungsskizzeKamerafahrtHinein in die Szene – Nähe.
BewegungsskizzeZoomLenkt den Blick auf ein Detail.
BewegungsskizzeKranSteigt auf und zeigt den Ort.
BewegungsskizzeHandkameraMittendrin, echt, ein bisschen wild.
BewegungsskizzeOrbitRundherum – das Motiv wird zum Star.
BewegungsskizzeDrohneÜberblick und Weite.
BewegungsskizzeCrash-ZoomEin Ruck – Schreck oder Pointe.
BewegungsskizzeVertigo-ZoomSchwindel: die Welt kippt weg.
BewegungsskizzeOrbit 360°Einmal ganz herum, voller Effekt.
BewegungsskizzeEingefrorene ZeitDie Zeit steht, die Kamera nicht.
BewegungsskizzeKran-EnthüllungErst Detail, dann das große Bild.
BewegungsskizzeRückzug ins AllVom Kleinen bis ins All.
BewegungsskizzeDrohnenflug (FPV)Rasant hindurch wie eine Renndrohne.

BewegungsskizzeSchärfewechselDer Blick springt von vorn nach hinten.
BewegungsskizzeZeitrafferStunden in Sekunden.
BewegungsskizzeZeitlupeJeder Tropfen zählt.
Vorher
„Ein Auto fährt durch die Stadt“
Der Prompt-Check sagt:
- Wie bewegt sich die Kamera?
- Welches Licht?
- Welcher Look?
Nachher
„Ein rotes Cabrio fährt nachts durch die Stadt, Drohnenflug von oben, der der Straße folgt, Neonlicht spiegelt sich im nassen Asphalt, Kino-Look.“
Der Prompt-Check sagt:
Alles drin – nichts zu meckern.
Erst entscheiden, was die Kamera erzählen soll – dann die Bewegung wählen.